Hier finden wir nun den zweiten und abschliessenden Teil mit Informationen über die Directory Tabelle und das Handling mit Directorybezeichnern im Windows Installer.
Wer den ersten Teil nicht gelesen hat, dem empfehle ich folgenden Link zur Durchsicht: Inside Directories in Windows Installer - Teil 1
Inside Directories in Windows Installer - Teil 2/2
3. Dezember 2007Wise Package Studio und Windows Vista
1. Oktober 2007Berücksichtigung der Pending Files Rename queue (PFR) im Installationsprozess
14. Juni 2007Die “PendingFiles”-Problematik war am Rande schon einmal Thema dieses Blogs. Nichts desto trotz möchte ich mit diesem Artikel eine weitere Möglichkeit aufzeigen, wie Probleme im Zusammenhang mit dem Update von “in use” Daten vermieden werden können.
Beeinflussen der Sortierreihenfolge für die DeInstallation fremder Produktfamilien beim MajorUpgrade
9. März 2007Bei Windows Installer Setups wird innerhalb des MajorUpgrades mittels der Action RemoveExistingProducts eine DeInstallation allfälliger Vorprodukte initiiert. Die DeInstallation erfolgt dabei während des Installationsprozesses als eingebettete Installation innerhalb der gleichen Installationsinstanz. Um eine DeInstallation auszulösen muss der entsprechende UpgradeCode in der Upgrade Tabelle eingetragen sein und diesem eine Property über ActionProperty zugewiesen werden, welche über SecureCustomProperties als Public Property bekannt gemacht wurde. Die meisten Authoringtools verfügen über einfache Verfahren, diesen Upgrade zu implementieren. Schwieriger wird es, wenn man eine bestimmte DeInstallationsreihenfolge vorgeben möchte, vor allem wenn es sich um produktlinienfremde Applikationen handelt, die vor der eigenen Produktlinie entfernt werden sollen. Denn Windows Installer ermittelt die zu deinstallierenden Produkte über die Action FindRelatedProducts und sortiert die ermittelten ProductCodes nach eigenem Schlüssel. Die Sortierung setzt sich folgendermassen zusammen:
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Repaketier kein Windows Installer Setup
9. März 2007Für den Softwareverteilungsprozess geltende „Best practice“ Ansätze und Richtlinien im Handling von MSI-Dateien.
Kaum haben wir uns an das Repackaging gewohnt, werden wir nun vor allem durch die Verbreitung von Hersteller-Setups basierend auf Windows Installer Technologie vermehrt gezwungen, andere Mechanismen zur Paketerstellung zu verwenden. Dass es sich dabei nicht zwingend um unangenehme Paketiermechanismen handelt, soll hier aufgezeigt werden. Daneben werden wir auch verstehen lernen, warum es so immens wichtig ist, dass Herstellersetups, die die Windows Installer Technologie verwenden möglichst nicht aufgezeichnet werden sollten.

Verfasst von Dominik Oberlin

