Eigentlich sollte es die letzte Version von Wise Package Studio (7.0 SP2 ) nicht nur erlauben, dass man damit Pakete für Windows Vista erstellen kann. Grundsätzlich müsste die Suite auch selbst auf diesem Betriebssystem laufen. Folgende Probleme ergeben sich aber beim Betrieb unter Windows Vista:
SOE Snapshot funktioniert unter Windows Vista nicht
Zum Verwenden des SOE Snapshots unter Windows Vista ist neben Wise Package Studio 7.0 SP2 auch ein Patch nötig, der die Funktionalität garantiert. Ansonsten wird nach der Erstellung des SOE Snapshotes keine *.SOE Datei erstellt.
WPS_7.0_SP2_Hotfix_1.ZIP
Starten von Wise Package Studio als Administrator
Für den erfolgreichen Betrieb von Wise Package Studio muss dieses unter Windows Vista als Administrator ausgeführt oder UAC deaktiviert werden. Denn wird in einer Client-Serverumgebung Package Studio auf Clients mit Standardbenutzerrechten gestartet, so erscheint sonst folgende irritierende Meldung:
Am besten eignet sich die Anwendung einer Manifestdatei, um die Ausführung mit erhöhten Rechten zu erzwingen. Folgender Inhalt kann mit dem Namen „PackagStudio7.exe.manifest“ im Package Studio Verzeichnis abgespeichert werden.
<?xml version=“1.0″ encoding=“UTF-8″ standalone=“yes“?>
<assembly xmlns=“urn:schemas-microsoft-com:asm.v1″ manifestVersion=“1.0″>
<trustInfo xmlns=“urn:schemas-microsoft-com:asm.v3″>
<security>
<requestedPrivileges>
<requestedExecutionLevel
level=“requireAdministrator“
uiAccess=“false“/>
</requestedPrivileges>
</security>
</trustInfo>
</assembly>
Danach müsste beim Starten von Wise Package Studio folgender UAC Prompt erscheinen,

welcher bei Bestätigung die Applikation mit Admin Token startet.
Fehlermeldung nach Computerneustart beim Repaketieren
Folgende Fehlermeldung kann erscheinen, wenn man bei eingeschalteter UAC während SetupCapture läuft, den Computer neu startet:
Dies ist darauf zurückzuführen, dass WISE vor dem Reboot Workbench.exe in HKCU\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\ RunOnce einträgt und dieses Exe durch Windows Vista nach einem Neustart mit Standardbenutzerrechten gestartet wird.
Auch bei dieser Datei können wir ein Manifest anwenden, müssen aber beachten, dass hier nur eine eingebettete Manifesterweiterung zum Ziel führt, da Workbench.exe bereits ein eingebettetes Manifest enthält. Windows Vista berücksichtigt bei Vorfinden eingebetteter Manifeste keine externen Manifestdateien. Mit MT.EXE aus dem Vista SDK können Manifestdateien einfach eingebettet werden.
Probleme mit Excludelist unter Windows Vista
Wise scheint ein gravierendes Problem mit Excludelist-Angaben zu haben, wenn sich diese auf das persönliche Profil unter Windows Vista beziehen. Offenbar verwirren die neuen Ablagestrukturen Wise Package Studio.
Folgende Deklaration:
führen dazu, dass der Pfad unter Windows2000 beispielsweise mit Wise Package Studio korrekt dargestellt und bei der Repaketierung auch excluded wird:
Unter Windows Vista hingegen finden wir den gleichen Eintrag über „Edit“ mit folgenden Informationen: C:\Users\..\AppData\Roaming\Microsoft\Windows\AppData\Local\Temp
Richtigerweise müsste er aber auf: C:\Users\oberlind\AppData\Local\Temp verweisen
Das scheint der Grund zu sein, warum einige Pfade aus dem persönlichen Profil Ordner auch bei gesetzten Excludes immer wieder in den repaketierten Paketen zu finden sind. Eine Lösung für dieses Problem ist mir derzeit nicht bekannt.






9. Oktober 2007 um 6:21 |
Hallo,
wenn man unter Vista im Package Studio / Install Editor auf Files geht und in das Feature Dropdown klickt damit es aufklappt, danach nochmal draufklickt damit es wieder zuklappt aber immernoch fokussiert ist und man dann ganz wild mit dem Scrollrad der Maus rauf und runterfährt
sieht man wie stabil Wise auf Vista läuft, weil es dann nämmlich mit Fehler abstürtzt.
Hoffen wir auf die Entwickler, dass sie sich das Package Studio unter Vista nochmals genauer ansehen. (Natürlich die wichtigen Sachen, nicht die Scrollradfehler)
es grüsst der
Joe-C